Schiedsrichterleistung wirft SVL aus der Bahn

von Norbert Herrmann

Endler-Elf nach der Winterpause weiter ohne Sieg.

-0:3 Auswärtsschlappe beim TSV Gersthofen-

Die SpVgg Landshut wartet weiter auf den ersten Sieg im neuen Jahr und sucht verzweifelt nach ihrer guten Form in der Herbstrunde. Im Auswärtsduell beim abstiegsbedrohten TSV Gersthofen setzte es eine glatte 0:3 (0:0) Niederlage, doch fühlte man sich im schwarz-weißen Lager vom Schiedsrichtergespann entscheidend benachteiligt. Nach einer vielversprechenden ersten Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Thomas Süß in der 24. Minute mit einem Lattenkreuz-Knaller Pech hatte, gingen die Gastgeber sechs Minuten nach Wiederbeginn durch einen von Ronny Roth verwandelten Foulelfmeter in Führung. Nur sechs Minuten später deutete Schiedsrichter Ben-Erik Salb (München) auch auf der anderen Seite nach einem Strafraumfoul an Ali Attieh für die „Spiele“ auf den Punkt, nahm jedoch seine Entscheidung nach Protesten der TSV-Akteure wieder zurück und gab zum Entsetzen der Gäste aus der Drei-Helmen-Stadt  Schiedsrichterball. Daraufhin verloren diese immer mehr den Faden. In der 64. Minute traf für die Schwaben Manno Giuliano den Balken des Landshuter Kastens und sieben Minuten danach reklamierte man auf SVL-Seite vergeblich auf Abseits, als Zeljko Brnadic das 2:0 für seine Farben markierte. Ohne Erfolg setzte das Team von Landshuts Trainer Christian Endler weiterhin alles auf eine Karte und kassierte Sekunden vor Schluss noch das 3:0 durch Ronny Roth. „Gersthofen trat heute einschließlich des Schiri-Gespanns mit 14 Spielern gegen uns an“, erboste sich nach dem Schlusspfiff Christian Endler ohne aber zu verkennen, dass es seiner Offensive  derzeit einfach an der nötigen Durchschlagskraft mangelt: „Da  fehlt uns einfach der Mann, der im richtigen Moment das Tor macht.“ Sein Gersthofener Kollege Ivan Konjevic freute sich natürlich über den wichtigen Dreier im Abstiegskampf: „Kompliment an meine Truppe, die heute innerhalb von nur sieben Tagen das dritte Spiel bestreiten musste. Aber auch unser Gegner wird bald wieder in die Erfolgsspur einbiegen.“

Dazu hat die SpVgg Landshut im heimischen Hammerbachstadion demnächst gleich zweimal Gelegenheit: Bereits am Gründonnerstagabend (Anstoß 19 Uhr) ist der SV Wacker Burghausen II zu Gast und am Ostermontag (15 Uhr) steigt das Nachholtreffen gegen den SC Fürstenfeldbruck.

 

 

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