26.5.2012 SVL gibt sich erst nach Elfmeterschießen geschlagen

von Norbert Herrmann

SV Heimstetten – SpVgg Landshut 7:5 n. E.


Den für jede Mannschaft unglücklichsten Verlauf nahm für die SpVgg Landshut vor 900 Zuschauern das Duell im Heimstettener Sportpark, wo man sich erst nach Elfmeterschießen geschlagen geben musste und somit in der Aufstiegsrelegation zur Regionalliga aus dem Rennen ist. Bereits in der 4. Minute versäumten es die Schwarz-Weißen, nach dem 1:0 Erfolg im Hinspiel das wichtige Auswärtstor zu erzielen, als Michael Rosenwirth mit einem Aufsetzer an SVH-Torwart Patrick Lehner verzweifelte. Acht Minuten später spurtete auf dem rechten Flügel Memis Ünver davon und bediente Dominik Schmitt, der das 1:0 für seine Farben besorgte. Es folgten Chancen auf beiden Seiten. In der 28. Minute klärte Heimstettens Keeper Lehner gegen Thomas Süß per Fußabwehr, bevor noch vor der Pause Orhan Akkurt  im Landshuter Torhüter Stefan Schmid seinen Meister fand. Nur zwei Minuten nach Seitenwechsel verzog für die Oberbayern Ünver aus spitzem Winkel nur knapp, ehe in der 55. Minute Patrick Lehner einen Distanzschuss von Christian Oehl über den Balken lenkte. Das 2:0 für die Hausherren während der regulären Spielzeit verpassten jedoch Akkurt und in der 75. Minute und  Christoph Schmitt, dessen Gewaltschuss am Pfosten der Niederbayern landete. Zuvor zeigte sich einmal mehr Lehner gegen Landshuts Torjäger Rosenwirth auf dem Posten. Es kam zur Verlängerung, wo Stefan Schmid fünf Minuten vor deren Ablauf gegen Ünver parierte und somit sein Team ins Elfmeterschießen rettete. Die Spannung war jetzt nicht mehr zu überbieten und der Krimi nahm unter der Leitung von Schiedsrichter Lothar Ostheimer (Sulzberg) wie folgt seinen Lauf: 2:0 für den SV Heimstetten durch Dominik Schmitt, 2:1 Michael Rosenwirth, 3:1 Junis Ibrahim, 3:2 Stefan Gebhardt, 4:2 Gianluca Simari, Christian Gebhardt trifft nur den Pfosten, 5:2 Philip Gahammer, 5:3 Christian Oehl, Christoph Schmitt scheitert an Stefan Schmid, 5:4 Andreas Gotthardt, Stefan Schmid hält auch gegen Quirin Löppert, Patrick Lehner pariert gegen Ernst Krumpholz, 6:4 Quirin Moll, 6:5 Maximilian Loibl, 7:5 Sebastian Paul und Unglücksrabe Ali Attieh als nächster Schütze kann Lehner nicht überwinden. Der bitteren Enttäuschung im Landshuter Lager wich später wieder der berechtigte Stolz über eine mehr als erfolgreiche Saison, wo man sich mit 81 Punkten die Landesligameisterschaft und schon lange vorher den Aufstieg in die Bayernliga Süd sicherte.

B i l d e r ...

 

 

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