Hans Rampf wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt

von Norbert Herrmann

Von links Manfred Maier, Hans Rampf, Manfred Hölzlein und Helmut Radlmeier.

Die Ernennung von Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf zum Ehrenvorsitzenden bildete den krönenden Ausklang der von MdL und Vorstandsmitglied Helmut Radlmeier moderierten Jahreshauptversammlung der SpVgg Landshut in der Vereinsgaststätte des Sportzentrums-West. Zügig und reibungslos wickelte man zuvor in harmonischer Atmosphäre die einzelnen Tagesordnungspunkte ab. Einstimmig angenommen wurden mehrere bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr intern vorgenommene personelle Veränderungen in den Vereinsgremien.

Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderem der Ehrenvorsitzende und Alt-Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein, die Ehrenmitglieder Peter Krebs und Helmut Meier, der Vorsitzende des Ältestenrats Günther Enzian, sowie Claudia Kernstein und Richard Huber von der Geschäftsstelle des Vereins. Nahezu vollständig erschienen waren die Aktiven der ersten Mannschaft und A-Junioren samt deren Trainerstab.

Eine Gedenkminute galt den im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Mitgliedern Dr. Fridolin Schwarz und Wolfram Lea. In seinem Rechenschaftsbericht gab der Vorstandsvorsitzende Manfred Maier zunächst einen Ausblick auf das Jahr 2019, wo mit einem vielversprechenden Programm in würdiger Form das 100jährige Vereinsjubiläum begangen wird. Geplant sind mehrere Veranstaltungen wie ein Fußball-Freundschaftsspiel gegen einen attraktiven Gegner und ein Familienwochenende. Eine umfangreiche Vereinschronik sei in Bearbeitung.

In Vertretung des erkrankten Sportausschussvorsitzenden Günther Leipold zog Manfred Maier eine Bilanz über die mit dem 6. Tabellenplatz letztlich positiv abgeschlossene  Landesliga-Herbstrunde der 1. Mannschaft. „Nach einem guten Start glich die Saison aber einer Achterbahnfahrt“ so der SVL-Boss. Er führte dies vorwiegend auf das große Verletzungspech und anderweitige personelle Ausfälle zurück, wodurch keine Stabilität mehr gewährleistet war. Einen Rückschlag – auch in wirtschaftlicher Hinsicht – bedeutete das Ausscheiden im bayerischen Totopokal. Alles in allem stellte Manfred Maier dennoch die engagierte Arbeit von Trainer Peter Gaydarov heraus. Schließlich müsse sich die „Spiele“ in der Landesliga Südost einer starken Konkurrenz stellen. „Da arbeiten nicht wenige Klubs mit Regionalliga-Etats“, gab der Vorstandsvorsitzende zu bedenken und verwies darauf, dass die Spielvereinigung in allererster Linie mit eigenen Talenten auskommen müsse. „Insgesamt 18 Spieler unseres 22köpfigen Kaders sind Eigengewächse. Das ist wohl einmalig in dieser Liga“, vermeldete er mit Stolz.

Nach den Ausführungen des zum 1. Januar scheidenden Leiters des bei der „Spiele“ beheimateten BFV-Nachwuchsleistungszentrums Oliver Lieb sei die Juniorenabteilung des Vereins mit insgesamt drei in den bayerischen Verbandsligen vertretenen Teams führend in Niederbayern. Auch im abgelaufenen Vereinsjahr wurde zudem das Ziel, die „Erste“ mit eigenen Talenten zu beliefern, erreicht. Die Nachfolge von Oliver Lieb als NLZ-Leiter tritt übrigens Florian Wieser an.

Eine alles in allem ausgeglichene Haushaltssituation vermeldete der Vorsitzende des Finanzausschusses Dr. Rüdiger Blass. Ebenso wie Vorstand Manfred Maier und Kassenprüfer Sepp Schwaiger ermahnte er jedoch unter Berücksichtigung aller erdenklichen Einsparmöglichkeiten zu äußerster Haushaltsdisziplin.

Gebührend verabschiedet wurden von Vorstand Manfred Maier der aus beruflichen Gründen nicht mehr amtierende Sportausschuss-Vorsitzende Günther Leipold, NLZ-Leiter Oliver Lieb und der in Ruhestand tretende Platzwart Drago Jukikic, dessen Nachfolger mit Hans Strasser bekanntgegeben wurde.

Bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr wurden zudem intern folgende Positionen neu besetzt: Willi Loebenbrück als Leiter des Sportausschusses für Günther Leipold, Holger Forstmeier und Michael Seemann als Nachfolger von Loebenbrück in dessen bisherigen Funktionen, Stefanie Maier als Nachfolger von Hauptkassier Klaus Eckl sowie als neue Mitglieder für den Jugendausschuss Stefan Winter) und Johann Ostermeier für den Finanzausschuss.

Einstimmig erfolgte auch die angesichts der gestiegenen Gesamtkosten auf dem Nachwuchssektor erforderliche Maßnahme, den Beitrag der Aktiven im Juniorenbereich anzuheben. Allein die Schiedsrichterkosten würden sich laut Geschäftsstellen-Mitarbeiter Richard Huber auf etwa 10000 Euro pro Saison belaufen.

Viel Beifall brandete auf, als zum Ende der Jahreshauptversammlung Alt-Oberbürgermeister Hans Rampf angesichts seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden der SpVgg Landshut ernannt wurde. Als aktiver Fußballer stieß er 1972 zu den Schwarz-Weißen und bekleidete später die Ämter des stellvertretenden Sportleiters und 2. Vorsitzenden. Zudem gehörte er dem Wirtschaftsbeirat an und führte den Verein in der Zeit von 1994 bis 2000 als 1. Vorstand.   

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